Nachdem das alte Mannschaftstransportfahrzeug der FF Scheideldorf (ein VW T3 BJ 1987) für den weiteren Betrieb zu viele Reparaturen benötigt hätte, wurde es Zeit für einen neuen Feuerwehrbus.
Da es für diese Neuanschaffung keinerlei Förderungen gegeben hätte und man auch nur ca. 3000km pro Jahr mit dem MTF fahren würde, nahm man Abstand von einem Neufahrzeug.
Nach längerer erfolgloser Suche in Österreich wurde man endlich im südlichen Deutschland, Nähe Magdeburg fündig. 2 Kameraden holten den bereits in feuerwehrrot lackierten VW T5 Transporter Baujahr 2006 nach Österreich. Da die Freiwillige Feuerwehr von der NoVa befreit ist, erspart man sich diesen Kostenanteil, den man sich bei einem Gebrauchtfahrzeug aus Österreich nicht zurückholen kann. Der darüberhinaus noch günstigere Deutsche Automarkt brachte eine zusätzliche Kostenersparnis.
Technische Details zum Fahrzeug:
- VW T5 Transporter
- BJ 07/2006
- 119.000km
- 102 PS Diesel-Motor (Euro 4)
- ABS, ESP, Klimaanlage, Anhängekupplung, langer Radstand, Flügeltüren, Zentralverriegelung;
In Zusammenarbeit mit der Firma VW Berger in Zwettl wurde mit den Umrüstarbeiten begonnen. Die Werkstatt erledigte das Umlackieren der Stoßstangen, den Einbau von Blaulicht, Folgeton-Horn, Digitalfunk und Vorbereitung für die elektrische Verkabelung.
Durch die Kameraden der FF Scheideldorf wurden im Kofferraum entsprechende Einbauten vorgenommen, so dass die Ausstattung nun folgende Ausrüstung umfasst:
- Blaulicht, Folgeton-Horn, Außenlautsprecher, Suchscheinwerfer
- 1 Digitales Fahrzeugfunkgerät mit zusätzlicher Sprechstelle in der 2. Sitzreihe
- 1 Feuerlöscher
- 2 Triopandreiecke, 5 Verkehrsleitkegel, 2 Blinkleuchten
- 2 Taschenlampen
- 2 analoge Handfunkgeräte
- 2 Winkerkellen
- 1 Feuerlöscher
- 1 Abschleppseil
- 1 Erste-Hilfe-Koffer
- 1 Spannungswandler 230Vac/600W
- 1 Scheinwerfer zur Umfeldbeleuchtung hinten
- 1 Satz magnetische Blinker-/Brems-/Rückleuchten für das Fahrzeugabschleppen mit der Abschleppachse
- Arbeitshandschuhe
- Absperrband
- Werkzeugtrage, etc.
Das Fahrzeug kann im FF-Haus von der 230 Volt Steckdose gespeist werden, so dass Taschenlampen und Funkgeräte immer geladen und einsatzbereit sind. Auch die Fahrzeugbatterie wird mit geladen.
Mit dem neuen MTF ist man nun die Herausforderung der kommenden Einsätze in die nächsten Jahr(zehnt)en gut gerüstet.