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Freiwillige Feuerwehr Scheideldorf

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Sieg und Tagesbestzeit in Rothweinsdorf 04.06.2017

Wie schon im Vorjahr trat man am Pfingstsonntag mit 2 Gruppen beim Saugschlauch-Masters in Rothweinsdorf im Horner Bezirk an.

 

Scheideldorf 2, die Gruppe die sich aus den Mitgliedern des Angriffstrupps und "den Weißen" formierten gingen in folgender Besetzung als 30 von 37 Gruppen an den Start.

MA Marvin Kaburek  
WTF Andreas Stocklasser WTM Simon Lindtner
STF Stefan Kampf STM Patrick Stocklasser

   

Mit 17,61 Sekunden kuppelte der Scheideldorfer Nachwuchs gleich die schnellste Zeit des Qualifikationsdurchgangs, allerdings ging ein Kupplungspaar nach "Saugleitung zu Wasser" beim Umlegen der Saugleitung auf, so dass mit 20 Fehler zusätzlich nur der 29. Rang in der Reihung blieb. Da 32 Gruppen in den K.O.-Bewerb aufsteigen konnten, war aber das Antreten in der nächsten Runde gesichert.

Scheideldorf 1 ging im Gegensatz zu den letzten Wochen endlich in Original-Besetzung an den Start, wobei der Wassertrupp noch immer mit Grippe bzw. Zerrung kämpfte und noch nicht ganz fit war:

MA René Hartner  
WTF Reinhard Binder WTM Christoph Hartner
STF Jürgen Kaburek STM Michael Hochleitner

Der Qualifikationsdurchgang wurde aufgrund eines schlechten Nachkuppelns mit 23,41 absolviert. Dieses Resultat brachte den 7. Rang für den K.O.-Bewerb und in der Gästewertung, welche aus den Grunddurchgang ausgewertet wurde, den dritten Platz und damit auch einen Pokal.

 

Scheideldorf 2 war im 4. K.O.-Durchgang gegen Atzerlsdorf-Dappach am Start. 
Wieder lief das Kuppeln der Scheideldorfer sehr gut und es sah nach einem klaren Sieg aus. Allerdings war die Saugleitung beim Ankuppeln an die TS offen. Der Maschinist, der bereits den Kupplungsschlüssel in der Hand hatte, bemerkte dies zwar noch, ließ den Schlüssel fallen, öffnete das Kupplungspaar und Kuppelte die Saugleitung korrekt an, bis er aber wieder den Schlüssel an der Kupplung hatte, verging wertvolle Zeit. 
Schlussendlich konnte der Wassertruppführer mit 21,96 Sekunden die Zeit stoppen. Die Gegner waren mit 21,60 Sekunden fertig. Da Scheideldorf 2 noch 10 Fehler bekam, weil der Saugkopf nicht im Wasser war, war das Ergebnis eindeutig und Scheideldorf 2 aus dem Bewerb ausgeschieden.

   

 

Scheideldorf 1 war gegen Schandachen 3 am Start

 

Mit 16,34 Sekunden konnte man die Tagesbestzeit aufstellen und sich klar gegen die Gegner mit 24,57 Sekunden + 20 Fehler durchsetzen.

 

Als Durchgangschnellster war Scheideldorf 1 im nächsten Durchgang auf Platz 1 gesetzt. Der Gegner hieß nun Neunkirchen an der Wild.

Trotz Nachkuppeln konnte die Zeit mit 17,92 gestoppt werden, so dass man sich klar gegen die Neunkirchner mit 21,40 Sekunden durchgesetzt hatte.

   

Als erneuter Durchgangssieger wartete in der nächsten Runde - dem Viertelfinale - die Bewerbsgruppe Poigen 1.

Mit 18,68 Sekunden konnte man sich auch hier gegen die Gegner mit 22,04 Sekunden durchsetzen und ins Halbfinale aufsteigen.

 

Als nächste Gegner warteten die Wettkämpfer aus Atzelsdorf-Dappach und nun hoffte natürlich Scheideldorf 1 auf die Revanche für das Hinauswerfen von Scheideldorf 2.

Mit 17,62 konnten sich die Scheideldorfer klar gegen 23,19 durchsetzen. Atzerlsdorf-Dappach besiegte im Anschluss Sankt Marein im kleinen Finale und konnte den 3. Platz erringen.

   

Das Finale lautete wie 2014 und 2015 Scheideldorf gegen Merkenbrechts 1.

2014 konnte sich Scheideldorf durchsetzen, 2015 gewann Merkenbrechts, nachdem den Scheideldorfern nach dem Ansaugen nochmal der Sauger von der TS viel. Das Duell war somit vollkommen offen.

Bei der Wettkampfgruppe Scheideldorf lief leider einiges schief. Der Maschinist erwischte einen Schlüssel nicht richtig, so dass ihm dieser unterwegs zur Saugkopf-Übergabe hinunter fiel. Der Wassertrupp legte einen Sauger so schief ab, dass ihn der Schlauchtruppmann nicht mehr in Postion bringen konnte. Zu guter letzt fiel dem Wassertruppführer auch noch der Leinenbeutel hinunter. Die Zeit wurde mit 20,48 gestoppt.

Merkenbrechts 1 war mit 17,88 Sekunden fertig. Allerdings gab es 10 Fehler.

 

Die Scheideldorfer Wettkämpfer hatten somit das 11. Saugschlauch-Masters in Rothweinsdorf gewonnen.

   

Das 11. Saugschlauch-Masters war auch der letzte Bewerb für EHBI Ernst Göth als Bewerter.
Im Rahmen der Siegerehrung erzählte er, dass er bewusst Rothweinsdorf als letzten Bewerb gewählt hatte und nicht irgend einen Landesbewerb oder den Bundesbewerb, da er ganz besonders die Fairness und Kameradschaft der Waldviertler Gruppen schätze. Als Dankeschön an alle Bewerbsgruppen für die vielen gemeinsamen Bewerben, den fairen und respektvollen Umgang überreichte er sein Bewertergeschenk stellvertretend an LM Reinhard Binder von der FF Scheideldorf.

   

 

Da die Scheideldorfer Wettkampfgruppe den Bewerb schon ein zweites Mal gewonnen hatte, durfte man auch den Wanderpreis endgültig mit nach Hause bringen. Somit gab es insgesamt 4 Preise, welche mit nach Scheideldorf genommen werden konnten und natürlich auch genug Gründe, um ausgiebig zu feiern.

   

Wir bedanken uns an dieser Stelle, bei den Clarks, welche unseren Musikwunsch nach der Siegerehrung gleich erfüllt haben!

 

   

Darüberhinaus bedanken wir uns bei EHBI Ernst Göth und BR Sigi Ganser für die tadellose Bewertung, den Kameraden aus Merkenbrechts, Sallapulka und Sankt Marein für die feuchte Spende - ebenso bei der Frau Bürgermeisterin der Gemeinde Brunn an der Wild Elisabeth Allram für die Pokal-Füllung.

   

 

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