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Freiwillige Feuerwehr Scheideldorf

Bilder aus 2018:

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Thayatal-Cup 20.05.2018

Da die FF Rothweinsdorf nach 10 Jahren Saugschlauch-Masters einmal ein Jahr pausieren wollte nutzte HBI Josef Schumacher die Gelegenheit, um an diesem Termin den 11. Thayatal-Cup zu veranstalten.

 

Natürlich folgte auch die FF Scheideldorf als treuer Teilnehmer am Thayatal-Cup der Einladung und kam - wie bereits im Vorjahr mit HBI Schumacher besprochen - sogar mit 2 Bewerbsgruppen.

Weitere Neuigkeit beim Bewerb war, dass es neben dem kompletten Löschangriff auch eine eigene Kuppel-Wertung gab, für die Bewerbsgruppen, welche keine 9 Mitglieder verfügbar haben.

Insgesamt waren 10 Bewerbsgruppen beim Kuppel-Cup und 15 beim Thayatal-Cup am Start.

Der Modus war bei beiden Wertungen gleich: Nach einem Qualifikations-Durchgang wird entsprechend der Zeiten gereiht und dann im KO-System gegeneinander angetreten. 

 

Scheideldorf 1 ging in folgender Besetzung an den Start:

GK Marvin Kaburek  
MA René Hartner ME Patrick Stocklasser
ATF Andreas Stocklasser ATM Simon Lindtner
WTF Reinhard Binder WTM Christoph Hartner
STF Jürgen Kaburek STM Michael Hochleitner

Mit Nachkuppeln konnte eine Zeit von 33,24 Sekunden erreicht werden. Dies stellte die schnellste Zeit des Qualifikationsdurchgangs dar. Scheideldorf 1 war damit auf Startplatz 1 für die KO-Durchgang gereiht.

 

Scheideldorf 2 trat in dieser Formation an:

GK Stefan Kampf  
MA Alexander Wögerer ME Florian Jauker
ATF Andreas Rabl ATM Alexander Buchmayr
WTF Lukas Kohl WTM Dominik Hirtl
STF Manuel Kaburek STM Manuel Schmied

Zur Angriffzeit von 46,97 Sekunden kamen leider noch 10 Fehler, weil der Schlauchtruppmann bei einem Kupplungsvorgang nicht aufgehoben hatte und 5 Fehler, weil der Angriffstruppmann die B-Kupplung nicht über die Markierung gezogen hatte.

Scheideldorf 2 war auf Platz 11 für den KO-Bewerb qualifiziert.

 

Da nur 15 Gruppen am Start waren und Scheideldorf 1 gegen den 16. laufen hätte müssen, galt es alleine gegen die Uhr anzutreten, um eine gute Zeit für die Reihung der besten 8 zu bekommen.

Der Wassertruppführer brauchte etwas länger zum Einhängen der Saugschlauchleine, davon abgesehen lief der Angriff problemlos und eine Zeit von 32,32 wurde gestoppt. 

 

Scheideldorf 2 musste gegen die befreundete Wettkampfgruppe aus Sankt Marein antreten.

 

Die jungen Scheideldorfer erreichten eine Zeit von 39,29 Sekunden und 5 Fehler für einen unvollständig ausgelegten Druckschlauch. Die Kameraden aus Sankt Marein waren knapp eine Sekunde schneller, wurden aber mit 10 Fehlern bestraft, so dass Scheideldorf 2 sich für die Runde der besten 8 qualifizieren konnte.

Scheideldorf 1 war hinter Matzles, welche sich mit 31,68 Sekunden - der vorläufigen Tagesbestzeit - qualifiziert hatten, auf Platz 2 gereiht und musste gegen Großnondorf antreten. Insgesamt lieferte der Zwettler Bezirk mit 4 Gruppen unter den besten 8 eine außerordentlich starke Leistung.

Die WKG Scheideldorf 1 konnte mit 31,44 Sekunden gegenüber den Bezirkskameraden mit 38,56 durchsetzen. Beide Gruppen waren fehlerfrei. Scheideldorf 1 übernahm mit dieser Zeit auch wieder die Tagesbestzeit.

 

Scheideldorf 2 war auf Platz 6 gereiht und bekamen als Gegner die Bewerbsgruppe Gastern.
Leider hatten die Nachwuchswettkämpfer mit 40,85 Sekunden + 10 Fehler wegen unwirksam angelegter Saugschlauchleine gegen 36,36 das Nachsehen.

Somit war nur noch Scheideldorf 1 im Rennen - trotzdem eine sehr starke Leistung von Scheideldorf 2, welche zum ersten Mal bei einem ganzen Löschangriff am Start war und gleich den 8. Platz erreichen konnte!


Im Halbfinale traf Scheideldorf 1 auf Matzles. Das Duell der Gruppen mit den zwei schnellsten Zeiten bisher. Jeder wusste, dass alle Reserven mobilisiert werden müssen.

Bei Scheideldorf lief es etwas runder, so dass der Schlauchtruppführer die Zeit mit 30,88 Sekunden stoppen konnte. Leider verlor der Angriffstruppmann aber einen Schlauchträger. Er hatte zwar am Verteiler sein Missgeschick bemerkt, aber der Weg zum Holen des liegengebliebenen Geräts war zu weit und hätte noch mehr Zeit gekostet. Matzles stoppte mit 37,23 Sekunden. Scheideldorf 1 war somit trotz 5 Fehler im Finale.

 

Wie schon so oft in den letzten Jahren bei verschiedenen Bewerben lautete das Duell wieder einmal Scheideldorf gegen Merkenbrechts. Trotz vieler Aufeinandertreffen, sollte dieses Duell aber eines der spannendsten werden.

Scheideldorf hatte beim Kuppeln knapp die Nase vorn, doch leider kam vom Maschinisten das Kommando "An die Saugleitung!" Der Umstand, dass nicht wie üblich das zweite Kupplungspaar offen war sondern der Saugkopf brachte etwas Verwirrung und auch Verzögerung beim Nachkuppeln. Als Scheideldorf "Angesaugt!" hatte, war der Wassertrupp der Merkenbrechts längst schon am Weg zum Verteiler. Irgendwie gelang es den Zurückliegenden aber doch noch das Blatt zu wenden und schlussendlich konnte sich Scheideldorf mit 33,90 gegen 34,08 Sekunden den Sieg sicher. Ein wahres Herzschlagfinale welches diese beiden Gruppen den Zuschauern am perfekten Fußballplatz lieferten.

   

 

Bei der Siegerehrung gab es zusätzlich zum Pokal für den ersten Platz auch den Wanderpreis und den Pokal für die Tagesbestzeit. Scheideldorf hält mit 31,44 Sekunden nun auch die schnellste Zeit, die bisher am Thayatal-Cup gelaufen wurde. Dieser Sieg musste natürlich etwas gefeiert werden und man plauderte mit den Feuerwehrkameraden vor allem über das extrem spannende Finale.

   

Wir gratulieren HBI Schumacher zu diesem super Bewerb und bedanken uns bei der FF Raabs für die tolle Organisation und bei beiden Bewerter-Teams für die tadellose Bewertung. Wir werden weiterhin Werbung für diesen tollen Bewerb machen, so dass nächstes Jahr hoffentlich noch mehr Gruppen am Start sind.

"Highway to Hell" durfte natürlich auch nicht fehlen! ;-)

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