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Freiwillige Feuerwehr Scheideldorf

Bilder aus 2018:

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Saugschlauchmasters in Rothweinsdorf 09.06.2019

Nach einer Pause im vorigen Jahr veranstaltete die FF Rothweinsdorf heuer zum 13. Mal das Saugschlauchmaster Parallel-Kuppel-Turnier. Die FF Scheideldorf durfte als Titelverteidiger natürlich nicht fehlen.

Die Wettkampfjünger waren mit 3 Gruppen in den Nachbarbezirk gereist und traten in folgenden Besetzungen an:

Scheideldorf 1:

GK Andreas Stocklasser  
MA René Hartner  
WTF Stefan Kampf WTF Christoph Hartner
STF Jürgen Kaburek STM Michael Hochleitner

Scheideldorf 2:

GK Michael Hochleitner  
MA Marvin Kaburek  
WTF Reinhard Binder WTM Simon Lindtnerr
STF Andreas Stocklasser STM Patrick Stocklasser

Scheideldorf 3:

GK Marcel Lindtner  
MA Florian Jauker  
WTF Lukas Kohl WTM Dominik Hirtl
STF Manuel Kaburek STM Manuel Schmied

 

Beim Qualifikationsdurchgang hatte Scheideldorf 1 etwas Probleme beim Ansaugen und der Wassertruppführer stolperte am Weg zum Buzzer, so dass die Zeit erst bei 17,04 gestoppt wurde. Damit wurden die Titelverteidiger auf Platz 5 für die KO-Phase der besten 32. Gruppen gereiht.

Scheideldorf 2 erreichte eine Zeit von 19,89 und war auf Platz 7 qualifiziert.

Scheideldorf 3 hatte sehr schnell gekuppelt, aber leider auch sehr sehr viel Zeit beim Ansaugen vorloren, so dass die Zeit erst bei 26,62 gestoppt werden konnte. Daraus ergab sich Platz 21.

   

In der ersten KO-Rund traf Scheideldorf 1 auf Messern.

Mit 19,30 Sekunden konnte man sich gegen 29,27 + 10 Fehler durchsetzen und für die nächste Runde qualifizieren.

Scheideldorf 2 ging gegen Röhrenbach an den Start und konnte mit 19,62 gegenüber 26,63 Sekunden ebenfalls den Aufstieg sichern.

   

Sallapulka 2 lautete der Gegner für Scheideldorf 3 und auch die jungen Scheideldorfer konnten sich behaupten und mit einer Zeit von 21,63 Sekunden aufsteigen. Die Gegner hatten 23,59 + 10.

 

Im Ranking der besten 16. belegte Scheideldorf 1 den 3. Platz, Scheideldorf 2 den 5. und Scheideldorf 3 den 6. Damit waren alle 3 Gruppen in der vorderen Hälfte platziert.

 

Scheideldorf 1 musste gegen Wenjapons antreten und konnte mit 19,47 gegenüber 25,74 + 10 Fehler in die nächste Runde einziehen.

Scheideldorf 2, welche mit Breitenfeld einen Gegner aus der eigenen Gemeinde bekommen hatten, waren zwar mit 21,63 Sekunden schneller als die neue Gruppe der gegnerischen Wehr mit 26,83 Sekunden, allerding gab es 20 Fehler für ein offenes Kupplungspaar. Damit war die erste Scheideldorfer Mannschaft ausgeschieden.

   

Scheideldorf 3 hatte ebenfalls ein Gemeindeduell. Der Gegner lautete Merkenbrechts 4. Mit 19,73 schafften die jungen Scheideldorfer abermals den Aufstieg. Merkenbrechts hatte 24,97.

   

Auch im Viertelfinale waren die Scheideldorfer Gruppen in der schnelleren Hälfte platziert.

Scheideldorf 1 auf Platz 3, Scheideldorf 3 auf Platz 4.

Scheideldorf 1 hatte nun die Möglichkeit Revanche gegen Breitenfeld für den Rauswurf der 2er Gruppe zu nehmen - und das gelang auch. Mit 16,55 Sekunden waren die Routiniers die schnellsten des Durchgangs. Breitenfeld hatte mit 22,50 das Nachsehen.

Für Scheideldorf 3 lief es leider nicht so gut. Nachdem sie in der ersten KO-Runde Sallapulka 2 rausgeschmissen hatten wartete nun Sallapulka 1 als Gegner. Die äußerst routinierte Wettkampfgruppe, von welcher der älteste Wettkämpfer wenige Tage vor seinem 65. Geburtstag und damit der Überstellung in die Reserve stand, schaffte eine Zeit von 25 Sekunden. Der Scheideldorfer Nachwuchs musste zweimal nachkuppeln und erreichte nur eine Zeit von 30,85 Sekunden. Zusätzlich gab es 10 Fehler, weil der Maschinist den Saugkopf fallen gelassen hatte. Trotzdem schafften es die Gruppe mit Platz 7 in die Pokalränge.

   

Unter den besten 4 war somit nur noch Scheideldorf 1 platziert - dafür aber auf dem vordersten Rang.

In den Vorrunden hatte es schon ein kleines Favoriten-Sterben gegeben. Sowohl Merkenbrechts 1 und 3 als auch Matzles - welche alle schon Zeiten unter 17 am heutigen Bewerb gelaufen waren - waren vom Fehler-Teufel verfolgt und mussten aufgrund von Strafpunkten ausscheiden. Somit zeigte sich einmal mehr, dass ein KO-Bewerb immer ganz eigene Gesetze hat und gelegentlich auch Gruppen "aus der zweiten Reihe" ganz nach vorne kommen.

 

Das erste Halbfinale lautete Scheideldorf 1 gegen Altpölla.

Scheideldorf 1 konnte sich klar mit 17,57 gegenüber 28,20 + 20 Fehler durchsetzen.

   

Im zweiten Halfinale standen St. Marein und Sallapulka 1. Auch hier konnten sich die erstgenannten klar fürs Finale qualifizieren.

 

Ehe Kommandant Schwarzberger die Finalgruppen einmarschieren ließ gab es noch den Kampf um Platz 3 zwischen Sallapulka 1 und Altpölla. Hier hatte zwar Sallapulka die schnellere Zeit, allerding stolperte der Schlauchtruppmann beim Umdrehen zum letzten Sauger und konnte daher den Kupplungsschlüssel vom Wassertruppführer nicht korrekt übernehmen. Altpölla belegte somit Platz 3. Die Freunde aus Sallapulka, für welche es das letzte Antreten in dieser Formation war, weil wie oben erwähnt ein Kamerad in den Reservestand überstellt wird, belegten Platz 4.

 

Nach dem Herrichten der Gerätschaften wurde die Wettkämpfer von Scheideldorf 1 und St. Marein namentlich aufgerufen und marschierten begleitet vom Publikums-Applaus auf die Bewerbsbahnen.

Beim Auflegen waren die Gruppen nahezu gleich auf. Der Saugkopf funktionierte im Finale bei Scheideldorf endlich einmal reibungslos. Allerdings hakte die zweite Kupplung und der ganze Ablauf kam ins Stocken. Es wurde dann zwar weitergekupplte, aber die problematische Kupplung musste nochmal nachgekuppelt werden. Zwar musste St. Marein auch Nachkuppeln, allerding hatten sie keinen Stopper drinnen und waren letztendlich vorne. 17,22 für St. Marein, 18,69 für Scheideldorf.

   

Auch wenn man mit dem Ausgang nicht ganz zufrieden war und den Titel gerne verteidigt hätte gönnte man den Freunden aus dem Nachbarbezirk - welche bisher noch keinen Finaleinzug in Rothweinsdorf geschafft hatten - doch den Sieg.

   

In der lauen Sommernacht feierte man noch bis spät in die Nach hinein gemeinsam mit den anderen Wettkampfgruppen und den "Clarks", welche übrigens mit Jahresende ihren Dienst einstellen und somit heuer auch zum letzten Mal in Rothweinsdorf gespielt haben.

   

   

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