Am späten Abend des 30. Juni zog eine massive Unwetterfront über die Region Allentsteig – Göpfritz an der Wild.
Um 23:02 Uhr wurde die FF Scheideldorf von der Alarmzentrale zu einem Wohnhaus in Scheideldorf gerufen, wo das abfließende Regenwasser bereits die Hauseinfahrt überflutet hatte und drohte, in das Haus einzudringen. Mit Sandsäcken konnte diese Gefahr gerade noch abgewendet werden.

Bei einem weiteren Haus waren ebenfalls die Hauszufahrt und ein Innenhof stark mit Schlamm vermurt und das steigende Wasser drohte ebenso in den Wohnbereich einzudringen. Da auch die Abflusskanäle teilweise mit Schlamm und Geröll verlegt waren, wurden diese umgehend wieder frei gemacht, damit das Wasser wieder in geordnete Bahnen gelenkt werden konnte. Anschließend wurde das angeschwemmte Material mittels Schiebetruhen und Traktoren weggeräumt. Zum Schluss wurde der verbleibende Schlamm noch weggewaschen.

Eine weitere Einsatzstelle bildete das abgeschwemmte Geröll bei der Zufahrt zu einer neuen Siedlung. Dort mussten Schlamm und bis zu faustgroße Steine vom Gehsteig und der Bundesstraße entfernt werden.

Ebenso wurden in einer Seitenstraße Abflussschächte von Schlamm und Geröll freigeräumt.
Weiters wurde noch ein Landwirt dabei unterstützt, das eingedrungene Wasser und den Schlamm aus einer Maschinenhalle zu räumen.

Kurz vor 01:00 Uhr waren alle Arbeiten erledigt und die 18 eingesetzten Feuerwehrmitglieder konnten wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
