Gegen 15:00 Uhr ereignete sich auf der aufgrund von Schneematsch rutschingen LB2 bei km 86 ein Verkehrsunfall mit einem PKW.

 

Der Wagen war aus Richtung Stögersbach kommend ins Schleudern geraten und tuschierte daraufhin zuerst die linke Leitschiene und dann die rechte, ehe er kurz vor der Brücke über den Thauabach zu stehen kam.

 

Ein Kamerad der FF Scheideldorf kam wenig später zufällig am Unfallort vorbei und bot dem Lenker Hilfe an. Dieser hatte bereits Straßenmeisterei und seine Vertragswerkstätte verständigt und war gerade dabei mit einem Pannendreieck die Unfallstelle abzusichern.

Telefonisch wurde einige Kameraden verständigt und kurz darauf rückten 5 Feuerwehrmitglieder unter Einsatzleiter BI Jürgen Kaburek zum Unfallort aus.

 

Zuerst wurde die Unfallstelle abgesichert und danach Wrackteile von der Fahrbahn entfernt. Da der Abtransport des Unfallfahrzeugs durch die Vertragswerkstätte erfolgen sollte, verging einige Zeit, bis beide Fahrbahnen wieder frei waren. Um den Verkehr möglichst reibungslos an der Unfallstelle vorbei zu lotsen, wurden 2 Verkehrsregler eingeteilt. Da noch immer starker Schneefall herschte, war Vorsicht geboten, da es vor allem für LKWs sehr schwierig war, bergab in der Kurve stehen zu bleiben. Aus diesem Grund wurde dem Verkehr von Richtung Scheideldorf kommend stets der Vorrang gegeben. Auch der Verkehr aus Richtung Schwarzenau hatte mit der schneebedeckten Fahrbahn Probleme über den Berg zu kemmen.

 

Während die Polizei die Personalien aufnahm und der Streckendienst den Abtransport der Wrackteile übernahm, traff dann auch das Abschleppservice der Vertragswerkstätte ein und transportierte das Unfallfahrzeug ab.

Danach konnte auch die Feuerwehr wieder abrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen.

 

 

Der Lenker des Fahrzeugs blieb zum Glück unverletzt. Wäre der Unfall aber etwas später passiert und der ganze Wochenendverkehr schon unterwegs gewesen, hätte es vielleicht mehrere beteiligte Fahrzeuge gegeben und auch die Bergungsarbeiten hätten sich als schwieriger und auch gefährlicher erwießen.