Am Sonntag den 20.04.2008 trafen sich am Vormittag 16 Kameraden der Wehr, um ihre Kenntnisse über den Brandeinsatz aufzufrischen. Übungsannahme war ein Bodenbrand eines steilen Waldstreifens in der Nähe des Feuerwehrhauses mit einer verletzen Person, die beim Baumfällen eingeklemmt wurde.

Der Einsatzleiter der Übung HBI Franz Rabl gab einen detaillierten Einsatzbefehl und übernahm danach die Leitung der Menschenrettung. Der zweite Einsatzabschnitt - die Brandbekämpfung - wurde von BI Jürgen Kaburek geleitet. Trotz flächendeckenden Hydrantennetz wurde ausnahmsweise auf den Dorfbach als Wasserentnahmestelle zurückgegriffen, um die Ergiebigkeit dieser unabhängigen Löschwasserversorgung zu ermitteln. Der Bach wurde mit Sandsäcken aufgestaut und nach kuppeln der Saugleitung wurde die B-Zubringerleitung gelegt.
Die Mannschaft, welche von der erfolgreichen Menschenrettung zurückkehrte, wurde mit dem 2. C-Rohr zur Brandbekämpfung befohlen. Auch für beide C-Rohre ohne Mundstück konnte noch genug Löschwasser gefördert werden. Erst als zwecks Demonstration ein professorischer Wasserwerfer mit Verteiler, Stützkrümmer und B-Rohr ohne Mundstück in Betrieb genommen wurde, reichte die Löschwasser nicht mehr aus. Die tatsächlich entnehmbare Wassermenge dürfte sich also zwischen 400 und 800 l/min bewegen. Nach der probehalben Verwendung des Schaumrohres, welches wegen des schnell einsatzbereiten UHPS nur noch selten in Verwendung ist, wurde die Übungsbesprechung abgehalten und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

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