Für die um 21:00 Uhr angesetzte Löschübung gab es folgende Übungsannahme: Waldbrand am östlichen Ortsende von Scheideldorf. Erschwerend kam dazu, dass eine Person vermisst wurde.

 

Nach kurzer Besprechung rückten um 21:15 Uhr 11 Mann mit dem LFA-B und MTF zur Einsatzstelle aus. Einsatzleiter OBI Hermann Kampf erkundete die Lage und gab den Einsatzbefehl.


Als Wasserentnahmestelle diente ein in der Nähe des Brandortes stehender Hydrant. Man hatte schon im vorhinein mit dem Ortsvorsteher vereinbart, einmal die neuen Pumpen der Wasserversorgungsanlage Scheideldorf unter Vollbelastung zu testen. Weiteres Ziel der Übung war zu ermitteln, wie lange man mit den Wasservorratskammern der WVA Scheideldorf das Auslangen mit Löschwasser finden kann.


Während mit 2 C-Rohren der Brand bekämpt bzw. das nebenstehende Gebäude geschützt wurde, machte sich ein Atemschutztrupp auf den Weg um die vermisste Person zu suchen. Nach kurzer Suche wurde diese auch gefunden und aus dem Wald gebracht. Nachdem die Atemschutzgeräte wieder verstaut waren, wurde eine dritte Löschleitung mit B-Strahlrohr zur weiteren Brandbekämpfung aufgebaut, um an die Grenzen der Wasserversorgung durch den Hydranten zu gehen.

 


Bei der abschließenden Übungsbesprechung konnte erleichtert festgestellt werden, dass ausreichend Wasser durch die WVA Scheideldorf zur Verfügung steht und dass die neuen Pumpen diese Belastung problemlos bewältigen. Der Kommandant bedankte sich bei den Kameraden für die Teilnahme an der Übung und lud zu einem Getränk ins Feuerwehrhaus.