Am Vormittag des vergangenen Samstags traten zwei Bewerbsgruppen aus Scheideldorf die Reise zum NÖ Landesbewerb nach Zistersdorf im Bezirk Gänserndorf an.

Im Gegensatz zu den meisten Landesbewerben in den vergangenen Jahren war das Wetter eher gemütlicher, da es diesmal nicht wie so oft extrem heiß war. Außerdem war dies der erste Landesbewerb, bei dem man nicht mehr mit langer Dienstbluse laufen musste. Diese Umstände sorgten für recht angenehme Bedingungen zum Wettkämpfen.

Zuerst war Scheideldorf 2 in Silber an der Reihe, wobei diese Formation gezogen wurde:

Scheideldorf 2 – Silber:

GK Florian Jauker  
MA Carina Hochleitner ME Jakob Kronberger
ATF Viktoria Buchmayer ATM Selina Kohl
WTF Lukas Kaburek WTM Michael Kampf
STF Jürgen Kaburek STM Marcel Lindtner

 

Nach einem flotten Durchkuppeln konnte auch die Saugschlauchleine schnell angelegt werden. Leider haperte es beim Ansaugen, sodass dies einige Sekunden kostete. Am Ende erreichte man eine Zeit von 47,41 Sekunden, zu der noch 5 Fehlerpunkte hinzugezählt wurden, da die zweite B-Kupplung nicht über der Markierung lag. Nach einer kurzen Pause ging es in Bronze weiter.

Scheideldorf 2 – Bronze:

GK Marcel Lindtner  
MA Michelle Stocklasser ME Florian Jauker
ATF Michael Kampf ATM Lukas Kaburek
WTF Selina Kohl WTM Jakob Kronberger
STF Carina Hochleitner STM Viktoria Buchmayer


In diesem Lauf lief zwar nicht alles reibungslos, doch mit einer fehlerfreien Zeit von 45,03 sec. konnte eine gute Leistung gezeigt werden.

Jetzt folgte die WKG 1 mit dem Bronze-Durchgang, welcher als Parallel-Start durchgeführt wurde.

Scheideldorf 1 – Bronze:

GK Manuel Kaburek  
MA Alexander Wögerer ME Dominik Hirtl
ATF Patrick Stocklasser ATM Simon Lindtner
WTF Lukas Kohl WTM Marvin Kaburek
STF Alexander Buchmayer STM Andreas Rabl


Beim Kuppeln des Saugkopfs stockte es kurz, danach konnte aber zügig durchgekuppelt werden. Beim Ansaugen und beim Weglaufen des Wassertrupps kam es zu kleinen Ungereimtheiten, wodurch die Uhr erst nach 34,05 Sekunden stehen blieb. Auch beim Angriffstrupp lief leider nicht alles einwandfrei, denn man erhielt 5 Fehler für einen unwirksam ausgelegten Druckschlauch. Da dieses Ergebnis nicht sonderlich brauchbar für die Bundesbewerbs-Qualifikation ist, wollte man in Silber wieder alles gut machen, nachdem man auf den diesjährigen Abschnittsbewerben einige gute Zeiten liefern konnte. Bei diesem Durchgang entschied sich der Zufall für folgende Positionen:

Scheideldorf 1 – Silber:

GK Patrick Stocklasser  
MA Alexander Buchmayer ME Dominik Hirtl
ATF Andreas Rabl ATM Marvin Kaburek
WTF Manuel Kaburek WTM Alexander Wögerer
STF Lukas Kohl STM Simon Lindtner


Erneut dauerte das Ankuppeln des Saugkorbes ein bisschen länger, aber der restliche Kuppelvorgang konnte ohne große Probleme abgeschlossen werden. Auch beim Angriff lief es sehr gut und man erreichte eine fehlerfreie Zeit von 37,26 Sekunden. Mit dieser Leistung lag man knapp hinter dem Vorjahres-Ergebnis und hoffte, unter die besten 10 des Landes zu gelangen.

Nachdem man beim Firecup noch einmal bestaunen konnte, was in Bronze alles möglich wäre, hatte man endlich die Gewissheit, dass Scheideldorf in Silber A den 6. Platz erreicht hatte. Damit konnte man an herausragende Ergebnisse aus den letzten Jahren, wie z.B. den 6. Platz in 2025 oder den 1. Platz in 2023, anknüpfen. Außerdem ist man damit zumindest in Silber so gut wie fix für den Bundesbewerb 2028 in Villach qualifiziert.

Nachstehend sind die Ergebnisse beider Gruppen aufgelistet:

Scheideldorf 1: Bronze A: 52. Platz
  Silber A:   6. Platz
Scheideldorf 2: Bronze A: 95. Platz
  Silber A: 56. Platz

 

Diese tollen Platzierungen mussten am Abend natürlich noch ausgiebig gefeiert werden, während man sich auf die Pokalübergabe am nächsten Tag freuen durfte.

Wir möchten auch den Gruppen aus Großhaselbach und Matzles zu ihren Spitzenergebnissen gratulieren! Großhaselbach belegte den 4. Rang in Silber mit Alterspunkten und Matzles erreichte den 7. Platz in Bronze A.

Nach unserer Heimkehr am Sonntag konnten wir sogar noch etwas feiern, nämlich das Storch Aufstellen bei einem unserer Feuerwehrkameraden. Die WKG wünscht alles Gute und viel Gesundheit!